In den Jahren 2015 bis 2019 standen Kosteneffizienz und Globalisierung im Vordergrund, wobei die Lieferketten für eine schlanke Just-in-Time-Produktion optimiert wurden. Die Pandemie zwang jedoch dazu, resilienter zu werden, was Unternehmen dazu veranlasste, den Betrieb zu digitalisieren und die Lieferketten zu überdenken. Jetzt in 2025 verlagert sich der Fokus von der bloßen Erholung zu einem langfristigen Erreichen eines strategischen Vorteiles, wobei KI, Automatisierung und Nachhaltigkeit zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren zählen.
IFS prognostizierte vier Trends, die die Fertigung im Jahr 2025 bestimmen werden:
1. Der Aufstieg der industriellen KI
KI ist kein Zukunftskonzept mehr - sie verändert die Fertigung bereits. IFS betont die Beschleunigung der Einführung von KI und dass diese messbare Auswirkungen auf das Geschäft hat. Early Adopters gewinnen einen Wettbewerbsvorteil, während Nachzügler Gefahr laufen, ins Hintertreffen zu geraten. Da KI voraussichtlich bis 2030 vollständig in industrielle Prozesse integriert sein wird, ist es jetzt an der Zeit zügig zu handeln.
2. Die Auswirkungen von KI auf das Personal
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitsweise von Fertigungsteams. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass von den Mitarbeitern verlangt wird, sich laufend weiterzubilden und an neue Technologien anzupassen. Generative KI spielt eine wachsende Rolle bei der Transformierung des Personals und unterstützt eine hybride Belegschaft, in der Mensch und KI effizient zusammenarbeiten. Zukunftssichere Strategien werden unerlässlich sein, um Automatisierung mit menschlichem Einfallsreichtum in Einklang zu bringen.
3. Nachhaltigkeit & Kreislaufwirtschaft
Nachhaltigkeit hat sich von einem Schlagwort zu einer strategischen Priorität entwickelt. 2025 wird die zirkuläre Fertigung - bei der Ressourcen wiederverwendet und Abfälle minimiert werden - an Dynamik gewinnen. Digitale Produktpässe (DPPs) werden die Transparenz in den Lieferketten optimieren, während KI genutzt wird, um die Nachhaltigkeitsbemühungen zu verbessern. Unternehmen, die sich proaktiv für eine umweltfreundliche Fertigung einsetzen, werden einen starken Wettbewerbsvorteil erlangen.
4. Lokalisierung der Produktion und resiliente Lieferketten
Unruhen in den letzten Jahren haben das Risiko einer übermäßigen Abhängigkeit von globalen Lieferketten aufgedeckt. Infolgedessen wechseln 49 % der Hersteller zu lokalisierten Produktionsmodellen. Dieser Trend erhöht nicht nur die Widerstandsfähigkeit, sondern bietet auch Kosten- und Nachhaltigkeitsvorteile. Fortschrittliche Technologien, einschließlich KI-gesteuerter prädiktiver Analysen, ermöglichen es Unternehmen, agilere und risikoresistentere Lieferketten aufzubauen.
Der Weg bis 2030: Jetzt handeln oder zurückfallen
IFS liefert eine klare Botschaft: 2025 markiert den Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Unternehmen, die KI, Nachhaltigkeit und resiliente Lieferkettenstrategien nicht umsetzen, riskieren Obsoleszenz. Die Zukunft gehört denen, die Trägheit überwinden, Innovationen annehmen und Unruhen in Chancen verwandeln.
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